US-Zölle bedrohen Tequila und Mezcal: Warum Diversifizierung wichtig ist

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Marius Storms


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Die Tequila- und Mezcal-Branche könnte aufgrund der vorgeschlagenen Zölle auf mexikanische Importe bald vor ernsthaften Umwälzungen auf dem US-Markt stehen. Jüngste Daten, die Reuters vorliegen, zeigen, dass Tequila und Mezcal laut mexikanischen Zolldaten jährlich im Wert von rund 4,66 Milliarden US-Dollar in die USA geliefert werden.
Donald Trumps Plan, einen Zoll von 25 % auf mexikanische Waren zu erheben, um Handelsungleichgewichte und illegale Einwanderung zu bekämpfen, würde Importeure wahrscheinlich dazu zwingen, die Preise für diese Spirituosenkategorien zu erhöhen. Tequila und Mezcal spielen eine wichtige Rolle in der boomenden US-Cocktail-Szene, so dass Preiserhöhungen die gesamte Getränkeindustrie in Mitleidenschaft ziehen könnten.
Daten des Distilled Spirituosen Council of the United States (DISCUS) zeigen, dass die US-Spirituosenimporte im Jahr 2023 einen Wert von 4,66 Milliarden Dollar erreichen werden - ein Anstieg von 160% seit 2019. DISCUS warnt davor, dass zusätzliche Zölle Arbeitsplätze bedrohen würden, und hat seine Absicht erklärt, eine Ausnahme von dem vorgeschlagenen Universalzoll von 10 % auf alle ausländischen Waren zu beantragen.
Zu den stark exponierten Unternehmen gehört Diageo, das im vergangenen Jahr über 25 Millionen Liter Tequila in die USA geliefert hat, darunter Marken wie Don Julio, Casamigos, DeLeon und 21 Seeds. Das entspricht etwa 33,7 Millionen 750-ml-Flaschen, darunter alles von erschwinglichen Blancos bis hin zu Premiumexpressionen.
Angesichts möglicher Störungen des US-Handels kann die Diversifizierung in internationale Märkte eine wichtige Absicherung gegen unerwartete Änderungen bei Zöllen oder der Innenpolitik sein. Die Erkenntnisse von Master Distillers zeigen, dass Marken, die sich auf:
Durch die Anwendung dieser Strategien und die proaktive Suche nach neuen Märkten können Tequila- und Mezcal-Marken die Risiken der US-Zölle abmildern und weiterhin auf globaler Ebene florieren.
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